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Beobachtungsrouten und -orte

Birding Málaga

Beobachtungsrouten und -orte

GR 249. 17. Etappe: Alameda - Fuente de Piedra


Wir beginnen unsere Etappe an einer Landstraße, inmitten von Anbauflächen, die uns bis ins Gebirge Sierra de la Camorra begleiten wird. Hier treffen wir auf einen kleinen Steineichenwald, auf den ein sehr dichter Pinienwald folgt. Wir gehen an der südlichen Seite um das Gebirge herum und lassen die höchsten Berge zu unserer rechten Seite. Bei der Vegetation dieser Gegend handelt es sich um Waldgebiete mit jungen Steineichen, und Ölbäumen, die aufgrund ihrer runden Form bestechen. Der Abstieg führt uns zum Rastplatz Santillán, von dem aus der Weg bis zu unserem Ziel wieder flach wird. Wir weichen Getreide- und Olivenbaumanbauten aus und erreichen den Hügel El Palo. Am Ende unserer Etappe treffen wir auf einige Lagunen, die ihren Wasserstand mit dem gefilterten Wasser aus Fuente de Piedra erhalten, und an denen nun die Wasservögel unsere ganze Aufmerksamkeit verdienen.

 

Einzigartige Arten

Die Umgebung der Anbaugebiete (hauptsächlich Oliven, Getreide, und auf einigen Abschnitten Mandeln) ist Heimat verschiedener Arten, die schon auf den vorherigen Etappen genannt wurden. Wir weisen besonders auf Mäusebussard, Turmfalke, Rothuhn, Türkentaube, Wiedehopf, Rauchschwalbe, Wiesenpieper, Bachstelze, Haubenlerche, Kalanderlerche, Lerche, Singdrossel, Samtkopf-Grasmücke, Mönchsgrasmücke, Weidenlaubsänger, Kohlmeise, Blauelster, Star und Einfarbstar, Zeisig, Grünfink, Bluthänfling, Girlitz und Grauammer hin.

Je weiter wir hinaufsteigen und in das Waldgebiet des Gebirges eindringen, desto häufiger kommt die Elster und Amsel, Kohlmeise und Buchfink vor, die von weiteren Waldarten, wie Türken- und Ringeltaube, Rotkehlchen, Sing- und Rotdrossel, Haubenmeise, Gartenbaumläufer, Zaunkönig und Eichelhäher begleitet werden. Andere vorkommende Arten in den hiesigen Wäldern aus Steineichen und hauptsächlich Kiefern sind Rothals-Ziegenmelker, Wiesenschmätzer, Hausrotschwanz, Weidenlaubsänger, Tordalk, Südlicher Raubwürger, Kolkrabe und Zaunammer.

Auf dieser Etappe weisen wir besonders auf den Heckensänger hin, einer Migrationsart, die unseren Winter in der südlichen Saharawüste verbringt. In Spanien findet man sie wenige Gruppen und Exemplare ausschließlich im Süden der Halbinsel. Sowohl ihre Verteilung als auch die Bestände der Populationen weisen eindeutig Rückgänge auf. Zur Zeit sind die Gründe für diese Entwicklung noch unbekannt. Die Nistplätze befinden sich sowohl im Bergland als auch in den Anbaugebieten für Oliven und Wein, sowie in den Gebieten mit natürlicher Vegetation, in denen der Ölbaum vorherrschend ist. Der Heckensänger [spanisch alzacola, Bedeutung: der den Schwanz anhebt] erhielt seinen Namen aufgrund seiner Angewohnheit  beim Posieren den Schwanz anzuheben, der mit seiner braun-rötlichen Färbung und dem schwarz-weißem Rand sehr auffällig ist.

In der Umgebung der Lagune können wir zahlreiche Wasservogelarten beobachten, die zur oder von der Lagune wegfliegen. Rosaflamingos, Möwen, Stelzenläufer und Enten sind – in den meisten Fällen – die Hauptdarsteller dieses Schauspiels.

Route

Das Gebirge Molina und seine neu bepflanzten Aleppo Pinienwälder bestechen auf diesem Teil des Wanderweges, der über die östlichen und südlichen Abhänge des Gebirges führt. Der steilste Teil des Gebirges wird La Camorra genannt und ermöglicht wunderschöne Aussichten über die Senke Antequeras.

 

Routen Zu Fuß Mit dem Mountainbike
Streckenart Lineal
Länge 18600
Vorraussichtlicher Zeitaufwand 3:55