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Beobachtungsrouten und -orte

Birding Málaga

Beobachtungsrouten und -orte

GR 249. 20. Etappe: Embalses del Guadalhorce - Estación de El Chorro


Die Etappe beginnt an den Ufern de Gudalhorce Stauseen, an denen die Wasservögel erneut auf dem Großen Wanderweg Málagas repräsentiert sind. Sobald wir mit dem Aufstieg beginnen, betreten wir einen Wald, der zunächst aus Latschenkiefern und später aus Steineichen, Sadebäumen, Wachholder besteht, und uns bis zu den Aussichtspunkten begleitet, wo wir auf ein immer dichter werdendes Unterholz stoßen. Die Felsabhänge, die immer häufiger werden, beheimaten eine wertvolle Vogelwelt und ihre Beobachtung erfordert, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf den Himmel richten, da wir in den meisten Fällen die Exemplare nur einige Sekunden sehen können. Mit den immer noch sehr gegenwärtigen Schluchten führt uns der Wanderweg weiter in einen Sadebaumwald mit einigen Mastixsträuchern, der beim Aufstieg zum Landgut Campano von Kiefern ersetzt wird und wo erneut Buschland und Felsenabhänge vorherrschende Naturmerkmale sind. Beim Abstieg treffen wir auf die Fuente de la Viuda [Witwenquelle], die von den Vögeln als Tränke genutzt wird. Aus diesem Grund können wir an dieser Stelle einige Arten sehr leicht beobachten. Bevor wir den Steineichenwald betreten, überqueren wir einige Olivenanbauflächen und kurz bevor wir zum Ziel gelangen, nähert sich unser Wanderweg den eindrucksvollen Steilwänden, die El Chorro umschließen. 

 

Einzigartige Arten

An den Stauseen sind es zunächst die Möwen, auf die wir aufmerksam werden. Wir können unterschiedliche Arten beobachten, die während einiger Jahreszeiten eintausend Exemplare überschreiten können. Obwohl wir auch die kleine Lachmöwe entdecken können, sind die häufigsten Arten die Herings- und Mittelmeermöwe. Die meisten Exemplare können wir in den Wintermonaten sehen, und obwohl während des Sommers nur einige Dutzend Mittelmeermöwen zu beobachten sind, ist das Vorkommen der Möwen in dieser Gegend eine stabile Konstante. Andere Wasservögel, die wir auf der Etappe entdecken können, sind Stockente, Zwerg-,  Schwarzhals- und Haubentaucher, Kormoran, Graureiher, Blässhuhn, und wenn wir aufmerksam sind, können wir an den Ufern einige Exemplare Flusswasserläufer observieren.

Auf wenigen Metern beobachten wir zunächst Wasservögel und dann – kurz danach – Waldvögel, die sich normalerweise hinter einem Ast verstecken und uns damit ein direkter Blick verwehrt bleibt. Wenn wir lernen ihre Gesänge zu unterscheiden, sind Kohl- und Tannenmeisen, Buchfinken, und Zippammer einfacher zu entdecken. Obwohl dies anfänglich aufgrund der schwierigen Theorie nicht sehr attraktiv erscheint, entwickelt es sich doch zu einer sehr lustigen Aufgabe, die – wenn man ein bisschen Zeit investiert – gar nicht mehr so schwer ist.

Andere Arten, die in dieser Gegend vorkommen sind Türken- und Ringeltaube, Mönchsgrasmücken, Schwarzkopfmöwe, Grauammer, die bereits erwähnten Kohl-, Tannen- und Haubenmeise, Gartenbaumläufer, auf den freien Feldern Rotkopfwürger, weiterhin der Kreuzschnabel und anderen häufig vorkommenden Finken (Zeisig, Girlitz, Grünfink und Bluthänfling).

An den Aussichtspunkten kommen Mauersegler (Fahl-, Mauer- und Alpensegler) und Schwalben (hauptsächlich Mehl- und Rauchschwalbe) während des Frühlings und Sommers konstant vor und wir lauschen Arten, wie Bienenfresser, Dohle und Kolkrabe während wir sie beobachten. Diese Gegend eignet sich auch besonders zur Beobachtung von Greifvögeln, wie Gänsegeier, Schlangen-, Habichts-, Stein-, und Zwergadler, Mäusebussard, Sperber und Turmfalke. Bevor wir den Tajo del Cabrito [Zickleinschlucht] erreichen, entdecken wir hauptsächlich Rebhuhn, Haubenlerche, Wiesenpieper, Bluthänflings und Grauammer. In der Gegend der Abhänge können wir Blaumerle, Trauersteinschmätzer und den lauten Steinsperling beobachten. Wenn wir die Abhänge genau observieren können wir die akrobatischen Flugkünste der Alpenkrähen bewundern. Jeder Ort dieser Gegend bis zum Etappenende dient der Beobachtung von Schmutzgeier, Habichtsadler und Wanderfalke, sowie anderen, bereits genannten Greifvögeln.

Der erste Abschnitt des Sadebaumwalds wird während des Frühlings nur von wenigen Vogelarten frequentiert, so entdecken wir hier nur  Schwarzkelchen, Amsel, Samtkopf-Grasmücke und Arten, die an den Abhängen heimisch sind und über unsere Köpfe hinwegfliegen. Dieses Panorama verändert sich jedoch während der Wintermonate, in denen wir zahlreiche Drosseln, Rotkehlchen und Mönchgrasmücken entdecken können.

Die Umgebung des Landguts Campano ist ein Sammelort für Alpenkrähen und wir können auch Arten beobachten, die es gewohnt sind in der Umgebung von Menschen zu leben, wie zum Beispiel der Einfarbstar und der Haussperling. Von hier bis zur Fuente de la Viuda können wir die Provencegrasmücke entdecken, viele Mauersegler beobachten, die sich von fliegenden Insekten ernähren, und es möglich einige Exemplare der Mittelmeer-Steinschmätzer zu sehen, eine Art, die in ihren ursprünglichen Lebensräumen immer seltener wird. In der Umgebung der Quelle kommen der Cistensänger, und weiterhin eine große Mehrheit der bereits genannten Arten vor, die alle hierher kommen, um während der Sommermonate zu trinken. Von hier beginnt der Abstieg, der uns, nachdem wir ein Gebiet von Olivenbäumen und einem sehr dichten Steineichenwald durchquert haben, bis zum Bahnhof von El Chorro führt, einer landschaftlich wertvollen Bühne, auf der wir Arten beobachten können, die auf Felsen heimisch sind und wieder zurückkehren zu den Wasservögeln, die wir am Embalse de la Encantada [Verzauberten Stausee] beobachten können.

Route

Der Wanderweg führt um das Huma Gebirge, das wichtigste geografische Symbol der Gegend herum. Die kontrastreiche und auffällige Landschaft besteht aus Kalksteinabhängen, die sich an verschiedenen Punkten des Wanderweges erheben.

 

Routen Zu Fuß Mit dem Mountainbike
Streckenart Lineal
Länge 22000
Vorraussichtlicher Zeitaufwand 6:05